The Spiritual Warrior

The Spiritual Warrior

Die traditionelle Samurai Krieger, haben sich auf breiter Ebene über Kulturen hinweg, als das Sinnbild für Tapferkeit, Agilität, Selbstbeherrschung, Kampfkunst, Loyalität und Ehre eingeprägt.

Sie waren berühmt als militärische Elite Kampfeinheiten, aber möglicherweise am meisten verehrt für ihren Kodex für Ehre und Prinzipien, bekannt als Bushido.

In diesem Artikel möchte ich die Lebens-Prinzipien der Samurai auflisten und mit Ideen anreichern, wie wir als spirituelle Krieger den heutigen gesellschaftlichen Entwicklungen die Stirn bieten können, in dem wir eine unerschütterliche innere Stabilität, vertrauensvolle Beziehungen und ein authentisches Leben anstreben.

Bushido bestimmte die Lebensweise der Samurai und ist ansatzweise vergleichbar mit der altertümlichen Ritterlichkeit in Europa.

Die Zeit der Samurai kam und ging, aber die Prinzipien nach denen die Samurai lebten sind unvergänglich und zeitlos.

Besonders in einer Zeit, in der die romantische Idee von Ritterlichkeit und Ehrenkodex-Treue erodiert sind.

In einer Zeit, in der in-authentische Lebensweise und Selbstinszenierung gehypt wird und so etwas wie ein Moralkompass uncool wäre.

Gerade heute kann uns die Bushido Philosophie mehr als nur einen Einblick in diese Lebensweise der Samurai geben und uns daran erinnern, wie wir unser Leben selbst in die Hand nehmen und verbessern können – ungeachtet der allgemeinen Entwicklungen in der Welt.

Integrität

Alles beginnt mit Deiner Integrität.

Integrität sind die Moral-Fasern, die alles andere zusammenhalten.

Das Gegenteil von Integrität ist Zerfall.

Integrität ist ein Synonym für Ehrenhaftigkeit, Rechtschaffenheit, Aufrichtigkeit, Unbestechlichkeit, Echtheit, Vertrauenswürdigkeit.

Unsere Integrität wird von dem reflektiert, was wir sagen und tun.

Menschen um uns herum können unsere Integrität wahrnehmen, selbst wenn es eine unausgesprochene innere Einstellung ist.

Unsere Vertrauenswürdigkeit entspricht dem, wie andere unsere Integrität beobachten können.

Wenn wir etwas sagen, dann müssen wir es auch tun.

Wenn wir es nicht tun, dann müssen wir es sagen.

Integrität ist etwas, das wir vor allem für uns selbst tun.

Es ist für unser eigenes Wachstum auf spiritueller Ebene erforderlich. Man kann es nicht faken.

Integrität trägt aber auch erheblich zur Gesellschaft bei.

Sie wird von unseren Interaktionen und Transaktionen mit anderen reflektiert.

Wir sind soziale Lebewesen und Integrität ist der Kleber für gesunde Beziehungen.

Das war und ist extrem wichtig in Elite-Gruppen, wie den Samurai oder bei Naturvölkern.

In der Sozial-Media-Generation ist es inzwischen üblich, dass Zusagen oberflächlich sind. Wenn etwas „interessanteres“ dazwischen kommt, kommt man halt kommentarlos nicht.

Um als Einzelne den kommenden Herausforderungen unserer Zeit die Stirn bieten zu können, brauchen wir felsenfeste Ankerpunkte.

Als Spiritual Warrior bist Du ein stabiler Ankerpunkt und besonders wertvoll, wenn ein Sturm kommt.

Du überzeugst durch Dein Vorbild andere davon ein zuverlässiger Ankerpunkt zu sein.

Für den edelmütigen Samurai war Integrität oder Rechtschaffenheit die Fähigkeit und das weise Urteilsvermögen, spontan darüber zu entscheiden, ob er sein Leben opfert oder jemanden tötet.

Huhh das klingt jetzt blutig und gruselig.

Zugegeben, das ist jetzt plakativ und extrem.

Aber so ein gesundes Urteilsvermögen, auf dass man sich in so einer extremen Entscheidung verlassen kann, entsteht nur durch Kultivierung.

Und die Kultivierung einer so felsenfesten Integrität fängt im Alltagsleben an.

Heutzutage benötigen wir je den mehr selbst denkende Menschen, die sich trauen zu hinterfragen und bereit sind gegen den Strom zu schwimmen.

Die breite Maße rennt nämlich von Massenkonsum und Selbstinszenierung getrieben, wie die Lemminge, auf den Abgrund zu.

Spiritual Warrior sind möglicherweise die einzige Rettung.

Integrität gibt uns das Urteilsvermögen, um uns sprachlich oder durch unser Verhalten so auszudrücken, dass sich andere nicht verletzt oder abgewertet fühlen.

Das bewirkt Frieden, sowohl innerlich als auch zwischen anderen Menschen.

Nur so können wir den Geist des Separatismus überwinden, den subversive Kräfte über die Massenmedien gezielt zur Spaltung der Gesellschaft einsetzen.

Wenn Du nur die folgenden 4 Punkte verinnerlichst und anwendest, hast Du einen großen Schritt in Richtung Spiritual Warrior gemacht.

1.) Immer wenn Du „Nein“ meinst, sage auch „Nein“!

2.) Wenn Du sagst, dass Du etwas tust, dann tue es auch.

3.) Wenn Du es nicht tust, dann sage es auch (rechtzeitig).

4.) Kümmere Dich nicht darum, was andere über Dich denken.

Courage

Das Erste, mit was wir einen Krieger oder Kampfkünstler assoziieren, ist Courage.

Viele Menschen übersehen den Unterschied zwischen Furchtlosigkeit und Courage.

Leben ohne Furcht ist eine Illusion.

Wenn Du vollständig furchtlos lebst, lebst Du möglicherweise nicht sehr lange.

Furchtlosigkeit ist mehr mit idiotischem Wagemut oder Selbstüberschätzung gleichzusetzen.

Niemand ist vollkommen furchtlos. Furcht war und ist eine evolutionsbedingtes Überlebenswerkzeug.

Wir können lernen unsere Furcht zu beobachten und zu erkennen und in die Schranken weisen, damit diese nicht unser Leben bestimmt.

Dafür benötigen wir Courage.

Angst macht den Wolf größer.
(Deutsches Sprichwort)

Courage ist das, was wir aufbringen, wenn wir hinaus ins Rampenlicht treten, obwohl wir noch Angst und Unsicherheit in uns tragen.

Wenn wir ins Rampenlicht treten, obwohl wir dadurch unser Ansehen oder unseren Status verlieren könnten.

Courage ist das, was Veränderungen und entscheidende Momente in unserem Leben herbeiführt, die uns im Leben weiter bringen.

Genau wie Integrität, muss auch Courage in kleinen Schritten im Alltag kultiviert werden.

Die kleinen Gruppenzwänge sind hervorragende Anlässe, um Courage zu kultivieren.

„Nein danke, ich trinke heute keinen Alkohol!“ – beim Begrüßungs-Sekt.

„Ich bin aus bestimmten Gründen anderer Meinung, was die Ursache für den Klimawandel betrifft.!“

„Können Sie mir den Käse ins mitgebrachte Wachstuch einwickeln und ohne Plastiktüte mitgeben?“

(Hinter Dir steht eine lange Schlange ungeduldiger Menschen).

„Ich unterhalte mich grundsätzlich nicht über andere Leute. Können wir bitte das Thema wechseln?“ – Wenn mal wieder Klatsch und Tratsch auf einen einprasseln.

„Nein, ich verwende kein Mobil-Telefon, weil ich gegen die Strahlungsbelastung bin!“

„Nein, das habe ich nicht gesehen. Ich habe aus Überzeugung keinen Fernseher mehr!“

„Ich bin nicht gegen Flüchtlinge und Asylanten. Wir sollten lieber die tieferliegenden Ursachen herausfinden und wirkungsvoll bekämpfen!“

„Wir sollten die Antworten für ungeklärte Fragen und Ungereimtheiten bei 9/11 einfordern! Und nicht mit Verschwörungstheorien verwechseln!“

„Ich spreche mit Leuten aller Gesinnungen, um mir selbst eine Meinung über deren Sichtweise zu bilden!“

Egal wie Du selbst zu diesen Themen stehst, aber es erfordert Courage derartige Meinungen offen zu vertreten.

An was es auf jeden Fall in unserer Gesellschaft mangelt ist Courage.

Mitgefühl

Mitgefühl würden wir erst mal nicht mit einem Samurai oder Warrior verbinden.

Zusammen mit Courage ist es eine der wichtigsten Tugenden eines Spiritual Warriors.

Es ist die Quelle vieler wundervoller Qualitäten und Gefühle.

Diese Gefühle sind Liebe, Nächstenliebe, Sympathie, Empathie (die Bereitschaft und Fähigkeit, sich in die Einstellungen anderer Menschen einzufühlen) und ganz wichtig TOLERANZ.

Eine höhere Tugend von Kampfkünsten ist es, mit seinem Gegner in Harmonie zu sein. Wenn ich im Einklang mit ihm bin, kann ich mich synchron mit ihm bewegen, fast so wie beim Tanzen.

Ich kann ihm sogar zuvor kommen, weil ich im voraus spüre, was er als nächstes tun wird.

Hierin schließt sich der Kreis zum Samurai.

Mitgefühl hat einen sehr hohen Stellenwert in Bushido.

Ohne Mitgefühl zu kultivieren, kannst Du im Ozean des Lebens nicht sehr weit segeln.

Du bist umgeben von sehr empfindungsfähigen Menschen, die in gewisser Weise auch eine Reflektion von Dir selbst sind.

Mitgefühl basiert auf einem Leben im Einklang mit Dir selbst.

Samurai, Indianer und Naturvölker, die Konsum und materiellen Wohlstand nicht kannten, waren in der Lage mit sich selbst im Einklang zu sein und harmonisch zu leben.

Sie waren nicht mit Konsum und materiellem Wohlstand bestechlich.

Die meisten Menschen von heute gehen gegen ihren inneren Widerstand einem Arbeitsverhältnis nach, um ihren Lebensstandard aufrecht zu erhalten.

Selbstverwirklichung und Selbstwertgefühl bleiben auf der Strecke und sind materiellem Wohlstand untergeordnet.

Kann man davon leben? Ist die wichtigste Frage, bei der Berufswahl oder einer Leidenschaft.

Und so lebt die Mehrheit nicht im Einklang mit sich selbst, ohne Mitgefühl mit sich selbst.

Deshalb können sie nicht im Einklang mit der Natur und nicht im Einklang mit ihrem Lebensparnter/in leben. (48% der Ehen werden geschieden usw.).

Tief vergraben und versteckt, unter den Verstimmungen mit anderen Menschen, liegen Verstimmungen mit uns selbst.

Wir über-reagieren dann aufbrausend und gereizt, wenn diese emotionalen Entzündungen unachtsam berührt werden. Und schon addieren wir eine neue Verstimmung hinzu.

Ein Mangel an Toleranz in der Bevölkerung gefährdet unsere Gesellschaft. – Vielleicht sogar mehr als der Klimawandel.

Wie können wir als Spiritual Warrior Mitgefühl und den Einklang mit uns selbst kultivieren.

Achtsamkeits-Übungen!

Das ist extrem einfach, kostet keine Zeit und kann in absolut jeden Alltag eingeflochten werden.

Mit Achtsamkeit strömen wir das Konzept und Gefühl von „Alles ist in Ordnung in diesem Moment aus!“

Eine heitere Gelassenheit, die andere Menschen dann reflektieren. Pure Magie!

Mit Achtsamkeit verankern wir unsere Aufmerksamkeit und alle Sinneswahrnehmung im gegenwärtigen Augenblick.

Dadurch reduzieren wir Kurzschluss- und Schreckreaktionen, sowie Wut und Angst.

Die Kultivierung von Achtsamkeit war für Samurai der Garant für das Überleben bei der Jagt und im Kampf, aber auch für das harmonische Leben im Einklang mit sich selbst.

Mit dieser einfachen Übung beherrschst Du als Spiritual Samurai Dein Denken, wie der Meister einer fernöstlichen Kampfkunst.

– Wenn Du Dein Denken beherrschst kannst Du alles beherrschen.

3 Sekunden einatmen und 7-8 Sekunden ausatmen.

Augen fokussieren einen beliebigen Punkt im Raum (oder in der Natur)

Wenn ein Gedanke auftaucht, sofort die Aufmerksamkeit auf den fokussierten Punkt ausrichten.

Auf diese Weise verankerst Du Deine Aufmerksamkeit und Deine Wahrnehmung im gegenwärtigen Augenblick.

Du kannst das verstärken, in dem Du auf alles achtest, was um Dich herum passiert. Also alle Geräusche und Gerüche wahrnehmen, den Wind spüren. Augen fokussieren weiter den Punkt etc.

Wenn Du das 3 x am Tag für eine Minute in das integrierst, was Du sowieso tust, veränderst Du Dein Leben.

Respekt

Wie beim Mitgefühl, kannst Du andere nur respektieren, wenn Du Dich selbst respektierst und wertschätzt.

Andere zu respektieren, ohne sich selbst zu respektieren, ist nur ein blasser Schatten dieser Tugend.

Wir leben in einer Welt in der Höflichkeit eine inhaltslose soziale Gewohnheit ist, oder aus Furcht vor Missbilligung, oder aus Furcht vor Verlust von Ansehen erbracht wird.

Fake-Respekt oder vorgetäuschte Höflichkeit wären ebenfalls treffende Formulierungen.

Echte Höflichkeit und ehrlicher Respekt sind authentisch und benötigen oft überhaupt keine Worte.

Die Fähigkeit Gefühle und Meinungen von anderen zu respektieren und mit echter Höflichkeit vertrauensvolle Beziehungen zu kultivieren ist eine wertvolle Tugend.

Ein Spiritual Warrior wird respektiert und weiß wie er authentisch Respekt zeigt.

Authentischer Respekt geht einher mit echtem Stolz und tiefe ehrliche Reue.

Kriminelle täuschen Reue vor, oft sehr offensichtlich.

Der Kriminelle kennzeichnet sich auch durch absolute Respektlosigkeit.

Jemand der sich etwas angeeignet, ohne es sich verdient zu haben, ist nicht wirklich stolz darauf.

Kriminalität wird in sehr kleinen Schritten, über sehr lange Zeiträume, kultiviert.

In unserer Konsum-Philosophie kaufen mehr und mehr Leute Massenprodukte zu Spotpreisen, auf Kredit, also Geld, dass wir noch nicht verdient haben.

Niemand macht etwas mehr selbst. Vor allem Kinder.

Auf diese Weise dekultivieren wir Stolz.

Mit Stolz sinken auch echte Reue und echter Respekt.

Wenn ein Kind das Billig-Spielzeug aus Fernost beschädigt und weiß, dass das egal ist, weil die Eltern im Internet ein neues bestellen werden, dekultiviert dies echte Reue.

Wenn jemand selbst ein Steckenpferd tagelang geschnitzt hat, ist er wirklich stolz. Und wenn er versehentlich ein solches Steckenpferd eines Spielkameraden beschädigt, ist tief bestürzt und heult Rotz und Wasser.

Er wird alles tun, um den Schaden wieder gut zu machen.

Die Natur der Natur ist Dezentralisierung und Vielfalt.

Unsere Gesellschaft entwickelt sich in Richtung Zentralisierung und Globalisierung.

In Richtung Mammut-Konzerne, deren Manager das zig-hundertfache eines Arbeiters verdienen, der Massenprodukte aus Fernost auf Kredit kauft.

Hergestellt von Frauen die zu acht in einem 20 m² Zimmer schlafen, nachdem sie an 6-7 Tagen 12-14 Stunden gearbeitet haben, damit ihre unterernährten Kinder nicht verhungern.

Bei einem Spiritual Samurai werden die Augen zu schmalen Schlitzen, während er das liest. Seine Lippen werden schmaler und formen dann geschlossen langsam ein O.

Los probier es!

Sein echter Stolz lässt nicht zu, dass er das toleriert.

Er weiß, dass es jetzt auf ihn ankommt. Auf das, was er im Hier und Jetzt tut, als scheinbar winziges Sandkorn in der Wüste.

Wenn er aktiv wird, werden es auch andere. Es ist nur ein Frage der Zeit.

Als Spiritual Warrior bist Du ein Peacefull Warrior!

Nur diese Kampfkunst funktioniert in diesem Krieg.

Der traditionelle Samurai hätte nichts anderes gemacht und wäre stolz auf Dich.

Als Spiritual Warrior kultivierst Du Respekt und Stolz bei Dir, bei Deinen Freunden und Familienmitgliedern und Euren Kindern.

Du selbst kaufst, lokal und auf dem Wochenmarkt, ein. Unverpackt wann immer möglich.

Keine billige minderwertige Massenware.

Du kultivierst und förderst Selbermachen und bist das ehrgeizigste Vorbild der Welt, in dieser Hinsicht.

Deinen Kindern und Neffen schenkst Du Sachen, um selbst etwas herzustellen.

Du zahlst bar und nicht elektronisch. Du weißt, jede Kartenzahlung ist ein Sargnagel in die Freiheit, vor allem für Spiritual Warriors.

Dieser Lifestyle kultiviert sehr viel Stolz und Respekt, was auf andere abstrahlt.

Du fokussierst ausschließlich auf den für Dich nächsten machbaren Schritt.

Alle Eliteeinheiten, vom Samurai über die Guerilla bis zu heutigen Spezialeinheiten, wissen um die lähmende Wirkung, wenn man die scheinbar unschlagbare Übermacht anstarrt.

Der nächste Schritt, dann der Nächste, dann der Nächste nur das zählt.

Du konsumierst keine unglaubwürdigen Massenmedien, einschließlich öffentlich rechtlichen.

Du informierst Dich so viel wie unbedingt nötig und so wenig wie möglich.

Du tankst so viel positive Energie wie möglich, bei jeder Gelegenheit. Das ist Deine Munition.

Zukunftsangst ist die Waffe des übermächtigen Gegners und seiner Massenmedien, mit der die Masse manipuliert wird. – Diesen Gefallen tust Du dem Gegner nicht.

So kultivierst Du Selbstrespekt.

Immer wenn Du einen Fehler machst oder etwas schief geht, sagst Du laut: „Das kann ich besser!“

Solange bis Du das verinnerlicht hast und total gelassen bleibst, wenn etwas schief geht.

Wenn jemand anderes ein Fehler macht, z.B.: im Straßenverkehr dann sagst Du: „Das kann er/sie besser!“

Wenn etwas Mist ist, wofür weder Du noch jemand anderes etwas kann, sagst Du: „Das könnte jetzt besser sein!“

ACHTUNG: Wenn Du das beherrschst, hast Du den schwarzen Gürtel als Spiritual Warrior.

Das ist möglicherweise die mächtigste Selbstcoaching Technik Deines Lebens. Lass Dich von der scheinbaren Belanglosigkeit nicht täuschen.

Wahrheit

Wahrheit ist ein enger Verwandter von Integrität.

Integrität bedeutet, Du bist ehrlich in Deinen Worten und Taten.

Große Geister unterhalten sich über Ideen.

Mittel Große über Events.

Kleingeister über andere Leute.

Klatsch und Tratsch sind vergeudete Energie. Lästern ebenfalls.

All das eruiert Stolz, Respekt, Mitgefühl und die anderen Werte eines Spiritual Warriors.

Auch bei Wahrheit kommt wieder unser bereits bekanntes Muster von weiter oben.

Du kannst nur aufrichtig zu anderen sein, wenn Du es zu Dir selbst bist.

Wir sind leider oft Unaufrichtig zu uns selbst, mit all den Stories und Quatsch, die wir erfinden.

All die Entschuldigungen und Rechtfertigungen irrationaler Handlungen und Unterlassungen, die wir mangels Courage nicht konfrontieren.

Aufrichtigkeit ist das Herz des Spiritual Warriors. Es ist sein Schwert, sein Schild und sein Kettenhemd gleichzeitig.

Sei standhaft in Deiner Aufrichtigkeit und spreche diese mit Courage aus.

Vor allem bei eigenen Fehlern ist das manchmal eine besondere Herausforderung.

Aber genau das steigert den Respekt bei anderen.

Du kultivierst Wahrheit, in dem Du „Ich“ sagst anstatt die Verallgemeinerung „man“ zu verwenden.

Wenn jemand „man“ sagt und „sich“ meint, korrigiere ihn. Du kultivierst damit Aufrichtigkeit bei anderen.

Ehre und Souveränität

Die romantische Idee von Ehre und dem edlen Krieger (Ritterlichkeit), wird wahrscheinlich am meisten in der japanischen Samurai Kultur ausgeprägt sein.

Ehre ist eine der höchsten Tugenden.

Sie ergreift und motiviert die Seele des Kriegers, um von Herzen mit Heldenmut und Courage zu kämpfen.

Ehre ist ein Ziel und gleichzeitig ein Sein.

Ehre und Souveränität sind nicht das gleiche, aber in einer wechselseitigen Beziehung auf dem Weg des Spiritual Warriors.

Souveränität bedeutet in diesem Zusammenhang spirituelle Größe.

Es bedeutet das los schneiden von Abhängigkeiten und Fesseln, die Dir Power stehlen.

Status-Symbole, Ansehen, Aussehen, Konsumgüter, materieller Wohlstand.

Dein authentisches Du selbst benötigt das alles nicht, um mit absoluter Souveränität aufzutreten und angemessen respektiert zu werden.

Deine Präsenz und Deine Souveränität sind Dein Kampfschrei, der Deinem Gegner das Blut in den Adern gefrieren lässt und Deine Freunde in eine vollkommene Gelassenheit versetzt.

Selbst wenn Du mit einem rostigen Fahrrad daher kommst.

Das Anwenden der vorherigen Kapitel und Übungen kultiviert Deine Souveränität und bricht Dich frei von den Ketten, die Dich limitieren und machtlos halten.

Es bricht Dich frei von einem Image und einer Selbstinszenierung, die nicht mit Deinem authentischen selbst zu tun hat.

Und rate mal …

Das strahlt ab auf Deine Mitmenschen.

Loyalität

Bei der traditionellen Samurai Kultur war Ehre und Loyalität hoch angesehen.

Eines davon zu verraten war eine Schande, die meistens ein Todesurteil zur Folge hatte, das ein Samurai selbst vollstreckte.

Für den Spiritual Warrior des 21 Jahrhunderts bedeutet Loyalität Ausrichtung und Stärkung von vertrauensvollen Beziehungen.

Es bedeutet Loyalität zu einer Quelle oder einer gemeinsamen Vision, bei der er mitwirkt oder zusammenarbeitet.

Auch im normalen Alltagsleben ist es unglaublich wichtig sich auf die Loyalität anderer verlassen zu können und zu wissen, wo die eigene Loyalität geschuldet wird.

Wenn man anfängt gemäß seiner eigenen Wahrheit und Integrität zu leben, wird man loyal zu seinen eigenen Zielsetzungen und seiner eigenen Integrität.

Diese Loyalität wird sich dann ausdehnen zu anderen, mit den selben Prinzipien und der selben Lebensweise.

Wir leben in einer Welt in der fast jeder käuflich ist, es ist nur eine Frage des Preises.

„Fast“ ist nicht jeder!

Als Spiritual Warrior zählst Du zu „Fast“. Darauf kannst Du stolz sein.

Immer mehr junge Erwachsene erkennen, dass Konsum und materieller Wohlstand nicht Alles ist.

Wenn diese Menschen loyal zu ihren Einsichten sind, dann ist gerade eine Lawine im Anrollen.

Wenn Du die Entwicklungen in der Welt nicht gut findest, wie Umweltverschmutzung, Krieg, Millionen von verhungernden Menschen und Flüchtlingen, Ungleichgewicht zwischen arm und reich, gesellschaftlicher Zerfall, Gewalt usw. sei loyal zu diesen Ansichten.

Sei ein Spiritual Warrior!

Stabilisiere und kultiviere Deinen Einflussbereich, egal wie klein dieser ist.

Fokussiere auf die Schnittmenge zwischen wichtig und kontrollierbar.

Du kannst die Weltpolitik nicht verändern.

Wenn Du negative Informationen weiter gibst und verbreitest, sei Dir bewusst, dass Du die oben beschriebenen Kultivierungen damit untergräbst.

Du machst den Menschen bewusst, wie machtlos und wertlos sie scheinbar sind.

Wenn Du Tage und Stunden Bücher und Videos über die 9/11 Lügen und all die furchtbaren unglaublichen Machenschaften der Regierenden des westlichen Bündnisses konsumierst, trägt das zur Erodierung und dem Werteverfall in der Gesellschaft bei. – Obwohl Du das Gegenteil damit erreichen willst.

Wenn Du diese Energie verwendest, um die Idee des Spiritual Warrior weiter zu tragen – bewirkst Du wesentlich mehr.

Sei die Veränderung, die Du sehen willst in der Welt!
Ghandi

Einer von 7 Milliarden

Du denkst, Du bist einer von 7 Milliarden, was kannst Du schon bewirken.

Das ist komplett das falsche Model.

Du bist ein Netzwerkknotenpunkt.

Dein potentieller Radius ist eine Million Menschen.

Wetten?

Jeder von uns lernt Minimum 1.000 Leute im Leben kennen.

1.000 x 1.000 sind wie viel?

Wenn Dir jemand etwas erzählt, das dessen Frau passiert ist, bewegt sich diese Information auf einem Radius von 1. Mio Menschen.

Egal wie viele tatsächlich erreicht werden! Das ist das richtige Modell.

Die Dinge, die Du tust oder erzählst, breiten sich ringförmig aus, so wie die Ringe bei einem Stein, den jemand ins Wasser wirft.

Das ist das Modell!

Wir können nicht überschauen, welche Auswirkungen unsere Handlungen tatsächlich haben.

Das ist es, wie Du vernetzt bist.

Und dabei ist jetzt das Internet und Sozial Media noch nicht eingerechnet.

Minimum 1 x wöchentlich erfährst Du etwas, das sich potentiell auf einem Radius von 1 Milliarde Menschen bewegt – Internet nicht eingerechnet.

Wetten?

Wenn Du etwas erfährst, dass der Freundin der Frau Deines Arbeitskollegen passiert ist, dann rechne jetzt mal den Radius aus. – Siehst Du?

Das ist das Modell!

Jetzt rechne mal das Internet und Social Media dazu!

Das ist das Modell des Spiritual Warriors des 21. Jahrhunderts.

Jetzt bist Du dran!

Man kann nicht Fahrrad fahren lernen, in dem man eine schriftliche Anleitung liest. Schwimmen auch nicht und jonglieren auch nicht.

Nur durch tun versteht man den Inhalt einer solchen Beschreibung.

Vorbilder sind sehr hilfreich und wichtig. Sei eines!

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Keep Walking

Ralf Stofer
www.Outdoor-Lifecoach.de

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www.Outdoor-Lifecoach.de als Quelle offensichtlich angegeben wird.

Comment 1

  1. AndyL
    3. November 2019

    Sehr schön geschrieben, tolle Beschreibungen!!

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