Ralf Stofer S

Ralf Stofer

Hi, mein Name ist Ralf Stofer, ich bin Buchautor und
zertifizierter Outdoor Lifecoach!
Auf dieser Seite beschreibe ich, wie ich dazu gekommen bin.

Das ist meine Geschichte:

Ich bin 1966 geboren, seit über 26 Jahren verheiratet
und habe zwei Kinder, die inzwischen
erwachsen sind.
Zusammen mit meiner Frau und zwei Kindern wohnte ich 25 Jahre
in einem 180qm Haus in sehr guter Wohnlage.
Wir hatten immer 2 Autos und so manche Annehmlichkeit.
Der Nachteil jedoch war, dass ich monatlich recht hohe Fixkosten hatte.
Deshalb nahm ich oft Aufträge an, die ich nicht angenommen hätte,
wenn ich es mir hätte leisten können.
Oft träumte ich von finanzieller Freiheit, um das tun zu können,
was ich am liebsten tun würde.
Oder zumindest um das nicht zu tun was ich nicht tun wollte.
Phasenweise bin ich gegen sehr viel inneren Widerstand ins Büro
oder zu Kundenterminen gefahren. Manchmal stand dabei auch das
sprichwörtliche Wasser an der Oberkannte der Unterlippe.
Aber jetzt (2015) war es schon fast zwei Jahre am Stück so gelaufen. Zudem ohne
Urlaub und meistens 7 Tage in der Woche.
Ich war in einer regelrechten Abwärtsspirale gefangen, die immer enger wurde.
Wenn ich nur keine Fixkosten hätte, zumindest für eine Zeit lang, dann
würde ich einen Weg finden, da war ich mir sicher.
Als ich mal wieder darüber nachgrübelte, muss ich für einen
kurzen Augenblick eingenickt sein.
Mein Kopf kippte nach vorne über, Augen zu, Kinn auf der Brust.
Als nächstes fielen die Hände auf die Oberschenkel.
FUUUCK !!!
Mit weit aufgerissenen Augen starrte ich durch die Windschutzscheibe, meine
Finger verkrampften sich um das Lenkrad.
Irgend etwas krachte laut. Dann knallte etwas gegen die Windschutzscheibe
und flog über das Auto weg.
Ich riss das Lenkrad nach links.
Das Auto schleuderte zurück auf die Autobahn, Richtung Mittel-Leitplanke.
Dann brach es vollends ganz aus und kreiselte mit ohrenbetäubendem Quietschen
Richtung Betonwand.
Auf einmal war es ruhig.
Ich war in Fahrtrichtung auf dem Standstreifen zum stehen gekommen,
20 cm neben der Betonwand.
Als ich eine halbe Stunde später zuhause ankam, fragte meine Frau entsetzt,
was passiert sei, als sie mich sah.
Ich muss fürchterlich ausgesehen haben.
Dabei war weder mir noch dem Auto etwas passiert.
Auch sonst kam niemand zu schaden.
Lediglich Kennzeichen und ein weißer Signalpfosten waren Kollateralschaden.
Die Windschutzscheibe hatte einen kleinen Riss.
Bis lange nach Mitternacht ging die anschließende Krisensitzung
mit meiner Frau.
Am nächsten Tag griff ich zum Telefon.
Mein Verstand schrie entsetzt: mach das nicht, das bringst Dich um.
Mein Bauchgefühl sagte ruhig und ganz leise: Tu es!
– Es war fast nicht zu hören.
In meiner Anrufliste waren 9 von 10 Nummer die Gleiche. Eine von denen klickte
ich an und kündigte meinen Groß-Auftrag , den Einzigen.
Danach war es absolut still in meinem Kopf. Im Bauch fühlte ich
eine entspannende Wärme.
Ich überlegte lange, wann es sich zum letzten Mal so angefühlt hatte.
Fast drei Jahrzehnte muss es her gewesen sein.
How long can a fool go wrong? – fiel mir der Titel eines Blues Songs dazu ein.
Nach diesem einschneidenden Erlebnis ging es 180° in die entgegengesetzte
Richtung, als in einem viertel Jahrhundert davor.
Weitere Bauch über Kopf Entscheidungen folgten.
Leasingverträge, Mietvertrag sonstige laufenden Kosten
wurden ersatzlos gekündigt.
Es dauerte nur wenige Wochen, um über 25 Jahre angesammelte Möbel und
Utensilien zu verschenken oder zu entsorgen.
Die teuren Autos wurden durch eine Neuanschaffung ersetzt.
Eine Rostlaube mit einem Jahr TÜV.
Mein Gesicht spielte total verrückt. Es wollte nicht mehr aufhören zu Grinsen,
als ich die Rostlaube abholte.
Ich war inzwischen süchtig geworden. Beim kleinsten Zweifel traf ich
Bauch über Kopf Entscheidungen.
Mein neuer Standardspruch war, was interessiert mich der Freitag,
wenn heute erst Montag ist?
Der Auszugstermin rückte näher und Wohnungssuche war ätzend.
Außerdem wollte ich in meinem neuen Leben das,
was ich nicht machen wollte, nicht machen.
Der Winter neigte sich dem Ende zu und zur Not gab es immer noch das
Freizeitgrundstück mit dem Wohnwagen.
Dort fühlte ich mich sowieso am Wohlsten.
Meine Frau fand das, was die Wohnung betraf, gar nicht so lustig
und wurde diesbezüglich ziemlich nervös.
Als klar war, dass es kam wie es kommen musste, flippte jedoch die Medaille.
Jetzt war ich nervös und meine Frau die Ruhe in Person.
Unzählige „Du hattest doch immer gesagt …“ musste ich über mich ergehen lassen.
Mein Verstand war auch wieder aufgewacht und provozierte zusätzlich:
„Jetzt siehst Du was Du davon hast.“
Jetzt ging es ans Eingemachte!
Die Frage war, ob ich erneut mit dem Bauch den Verstand besiegen kann,
wenn es hart auf hart kommt.
Ich ging durch die Hölle.
Mein erster Falschirmsprung aus 4.000 Meter Höhe war einfacher.
Das wusste ich aber zu der Zeit noch nicht. Diesen schenkte ich mir zur Belohnung,
nachdem ich diese Bewährungsprobe bestanden hatte.
Wir hatten es also getan und eine Welle von Ungläubigkeit bis Entsetzen im
Freundes- und Bekanntenkreis ausgelöst.
Für einige reiche Freunde von mir war mein vorheriger Lebenswandel
schon äußerst armselig. Jetzt hatte ich die Grenze
zu asozial wohl überschritten.
Ich sah sie nie wieder, meinem Bauchgefühl schien das zu gefallen.
Der Logik-Generator in meinem Verstand war erst mal sprachlos.
Anstatt seiner prognostizierten Entbehrung und Depression, erlebten wir ein
unglaubliches Freiheits- und Glücksgefühl.
Ein paar Mal zuckte er noch mit: „Das wird sicher bald nachlassen!“
Ich dachte, Dir zeig ich es und bin aus dem besagten Flugzeug gesprungen.
Das musste jetzt einfach sein.
Ich glaube dabei hatte er einen Kolbenfresser bekommen.
Aus dem Wohnwagen wurde der Prototyp unseres Tiny Hauses,
an dessen Version 2.0 ich gerade arbeite.
Über meine Lebenserfahrung mit 180° Sinneswandel, schrieb ich ein Buch.
Das war zunächst nur für mich und meine Kinder gedacht.
Freunde entdeckten es und fanden es toll und so fand es
den Weg in die Öffentlichkeit.
Jetzt war ich Buchautor.
Bei meinem Recherchen zu einem weiteren Buch, bin ich auf den Erfahrungsbericht
eines älteren Lifecoaches gestoßen, dessen Methode sich auf das Leben der
Naturvölker beziehen.
Er gründete vor 30 Jahren in Holland ein Institut, in dem er u.a. Therapeuten,
Trainer für Teambildung und Erfolgstrainer ausbildet. Er selbst ist studierter
Psychologe und Psychotherapeut.
Ich kontaktierte ihn und erfuhr von seinen Plänen, ein internationales Institut
für Outdoor Lifecoaching zu gründen.
Im weiteren Verlauf unseres Kontaktes reiste ich nach Holland und wurde der erste
zertifizierte Outdoor Lifecoach Deutschlands.
Teilnehmer meines Coachings lernen das Geheimnis von Naturvölkern, die durch
Achtsamkeit und Intuition im Einklang mit sich selbst harmonisch leben,
obwohl diese Naturvölker noch nie etwas von
materiellem Wohlstand gehört haben.
Ich glaube, das ist es, worauf es im Leben wirklich ankommt.
Und ich glaube, dass der Einzelne auch heute, in einer scheinbar verrückt
gewordenen, materialistischen Welt, ohne Zukunftsangst leben kann.
Er müsste nur durch die Schattengitterstäbe schwimmen, so wie die Fische
im Tangjanika See in Afrika.
Dort fischen Eingeborene, indem sie mit Schatten von Stöcken ein Netz vortäuschen
und damit die Fische ans Ufer treiben, wo sie von Kindern und Frauen
in Körben eingesammelt werden.

Ich glaube, dass der Einzelne in einer scheinbar verrückt gewordenen, materialistischen Welt, auch ohne Zukunftsangst leben kann.

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