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Die Kunst sich selbst zu sein (Teil 3)

In diesem dritten Teil von „Die Kunst sich selbst zu sein“ geht es darum, wie uns Gewohnheiten davon ab halten, uns selbst zu entfalten.
Dieser Artikel basiert auf meiner Übersetzung von Vorträgen von Dr. Joe Dispanza, die am Ende verlinkt sind.
Dr. Joe Dispanza ist experte für Neurologie, Epigenetik und Quantenphysik. Er führte umfangreiche Untersuchungen über die Wirkung von Meditation durch, in dem er modernste Technologien wie Gehirnscans verwendete, sowie Epigenetik Testing, Brainmapping etc.
Entfessle Dein Potential (von Dr. Joe Dispanza)
Eine Gewohnheit ist eine Zusammensetzung von Gedanken, Verhalten und Emotionen die automatische und unbewusst aktiviert werden.
Wir haben uns Gewohnheiten durch fortlaufendes Wiederholen angeeignet.
Eine Gewohnheit entsteht also, wenn Du etwas so oft gemacht hast, dass Dein Körper inzwischen besser weiß wie es gemacht wird, als Dein Verstand.
Menschen wachen morgens auf und fangen aus Gewohnheit an, über ihre Probleme nachzudenken.
Diese Problem sind Endlosschlaufen und Erinnerungen im Gehirn.
Jede dieser Erinnerungen ist verknüpft mit Personen, Dingen und bestimmten Zeiten und Orten.
Leute sind daher gedanklich in der Vergangenheit, wenn sie ihren Tag beginnen.
Jede dieser Erinnerungen hat eine Emotion.
Emotionen sind das Endergebnis von vergangenen Erfahrungen.
In dem Momenten wo sich jemand seine Erinnerungen zurückruft, fühlt er sich oft unglücklich und traurig.
Wie Du denkst und wie Du Dich fühlst erschafft Deinen Daseinszustand.
Der vollständige Daseinszustand einer Person ist also in der Vergangenheit, wenn sie ihren Tag startet.
Das bedeutet, die vertraute Vergangenheit ist früher oder später die vorhersagbare Zukunft.
Wenn Du Dich nicht mit Denken über Deine Gefühle hinwegsetzen kannst, bestimmen Deine Gefühle mehr und mehr Dein Denken.
Da Emotionen das Ergebnis von vergangenen Erlebnissen sind, denkst Du somit in der Vergangenheit.
Du erschaffst damit fortlaufend das selbe Leben.
Bevor die Leute aufstehen nehmen sie ihr Mobiltelefon in die Hand und checken Nachrichten in Whatsup, E-Mail, SMS, Instagram, Facebook und Twitter.
Sie posten Beiträge auf diesen Plattformen, beantworten Nachrichten usw.
Dann überfliegen sie die aktuellen Nachrichten und jetzt fühlen sie sich in Verbindung mit allem was in ihrem Leben eine Rolle spielt.
Dann gehen sie durch eine Serie von Routineverhalten.
Sie steigen auf der selben Seite aus dem Bett wie jeden morgen.
Sie gehen aufs WC.
Holen sich eine Tasse Kaffee.
Sie duschen und ziehen sich an.
Sie fahren auf dem selben Weg zur Arbeit.
Sie machen die gleichen Sachen wie immer und sehen die gleichen Leute wie immer.
Diese Leute drücken immer die gleichen emotionalen Knöpfe.
Das alles wird eine Routine und so etwas wie ein Computerprogramm.
Damit haben sie ihre Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit an diese Routinen verloren.
Diese Routinen werden zu einem unbewussten Programm.
Wenn wir 35 Jahre alt sind, bestehen wir zu 95% aus eingeprägtem Verhalten, emotionalen Reaktionen, unbewussten Gewohnheiten, fest eingeprägte Einstellungen, Glaubenssysteme und Wahrnehmungen.
Das alles funktioniert genau wie ein Computerprogramm.
Ein Person kann dann mit 5% ihres bewussten Verstandes sagen, ich möchte gesund, glücklich und frei sein.
Aber der Körper läuft auf einem komplett anderem Programm.
Wie kann man jetzt anfangen etwas zu verändern?
Dazu muss man tiefer als der analytische Verstand gehen.
Der analytische Verstand separiert den bewussten vom unbewussten Verstand.
Und an dieser Stelle kommt Achtsamkeit ins Spiel.
Durch üben kann man Leuten beibringen ihre Denkgewohnheiten zu verändern. Das lässt sich mit Brain scanns anhand der Gehirnwellen messen.
Und wenn jemand das gelingt, greift er ins „Betriebssystem“ ein und fängt an sehr wichtige Veränderungen zu bewirken.
Die meisten Leute warten auf Drama, Krankheit, eine Diagnose, einen Verlust, irgendeine Tragödie um ihren Verstand, bzw. ihre Lebensgewohnheiten zu verändern.
Meine frage ist, warum soll man darauf warten?
Du kannst entweder durch schmerzen lernen oder in einem Zustand von Freude und Inspiration.
Um so stärker Deine emotionale Erschütterung bei einer Erfahrung im Leben ausfällt, umso mehr Aufmerksamkeit widmest Du der Ursache.
In dem Moment wo das Gehirn alle Aufmerksamkeit auf die Ursache fokussiert, macht es eine Momentaufnahme, das nennen wir eine Erinnerung.
Langanhaltende Erinnerungen wurden von Erfahrungen mit starken Emotionen erschaffen.
Was dann passiert ist, das Leute neurologisch in einer Endlosschlaufe an diese Erfahrung denken.
Jedes Mal wenn jemand an so eine Erfahrung denkt, produziert das endokrine System im Körper den gleichen hormonellen Cocktail, wie bei dem tatsächlichen Erlebnis.
Dadurch fühlt sich jemand dann physisch im Rahmen der Emotion dieser Erfahrung.
Die meisten Leute denken, sie können Ihre Emotionen nicht kontrollieren, wenn sie emotionale Reaktionen auf jemanden oder etwas haben.
Solche emotionalen Reaktionen können dann für Stunden oder Tage aktiviert bleiben.
Das nennen wir schlechte Laune.
Wenn Du jemand fragst, was mit ihm los ist, sagt er ich habe schlechte Laune.
Warum hast Du schlechte Laune?
Vor 5 Tagen ist mir dieses oder jenes passiert.
Er sagt also nichts anderes wie, seit her habe ich eine emotionale Reaktion.
Wenn Du diese emotionale Reaktion für Wochen oder Monate aufrecht erhältst, nennt man das Verbitterung.
Wir fragen ihn, warum bist Du so verbittert?
Vor 9 Monaten ist mir dieses oder jenes Widerfahren.
Und wenn er diese emotionale Reaktion über Jahre aufrecht erhält, nennen wir das ein Persönlichkeitsmerkmal.
Man kann lernen die Dauer der Erhohlungszeit bei emotionalen Reaktionen zu verkürzen. Das ist sehr wertvoll.
Die Stresshormone, die beim Erinnern an ein Erlebnis reaktiviert werden, warnen Dich davor, dass Dir das gleiche Erlebnis wieder passieren könnte.
Dadurch bist Du darauf vorbereitet, wenn das Schicksal wieder zuschlägt.
Man nennt diesen Alarmzustand den urzeitlichen „Fliehe oder Kämpfe Instinkt“
Die meisten Leute leben 70% ihres Lebens in diesem Zustand.
Sie rechnen permanent mit dem Schlimmsten, basierend auf einer Erfahrung in der Vergangenheit.
Sie beginnen diese Erfahrung emotional einzunehmen und dadurch versetzen sie ihren Körper in einen Angstzustand.
Wenn Du das oft genug machst, bekommt der Körper eine Panikattake, die Du nicht mal vorhersagen kannst, weil es ein unbewusstes Programm ist.
Du fragst die Person: Warum bist Du so?
Ich bin so weil mir dieses oder jenes vor 20 Jahren passiert ist.
Aus biologischer Sicht bedeutet das, dass die Person nicht in der Lage war sich zu verändern, seit ihr das widerfahren ist.
Die Emotionen aus der Erfahrung tendieren dazu dem Körper und dem Gehirn einen Energieschub zu geben.
Leute werden süchtig nach diesem Energieschub.
Sie benutzen die Probleme und Erfahrungen ihres Lebens, um ihre Limitierung erneut zu bekräftigen. So können sie zumindest irgendetwas fühlen.
Wenn dann ein Zeitpunkt kommt, an dem es notwendig ist etwas zu verändern, fragst Du die Person, warum bist Du so?
Immer wenn diese Person sich an das Erlebnis zurück erinnert, produziert sie die selbe chemische Reaktion im Körper, wie zum Zeitpunkt dieses Erlebnisses.
Die Erinnerung löst also im Körper die selbe endokrine Reaktion aus, wie zum Zeitpunkt des Erlebnisses.
Dein Körper ist in dieser Hinsicht Dein unbewusster Verstand.
Der Körper unterscheidet nicht zwischen der tatsächlichen Erfahrung und der gedanklichen Vorstellung von diese Erfahrung.
Der Körper glaubt also, dass er exakt die selbe Erfahrung wieder erlebt und das an 24 Stunden am Tag und an 7 Tagen in der Woche.
Die Emotionen aktivieren dann bestimmte Gedanken und diese Gedanken verstärken wiederum diese Emotionen usw. Das passiert unbewusst.
Der Daseinszustand der Person ist dadurch in der Vergangenheit.
In dem Moment in dem Du eine andere Entscheidung treffen willst, wie am Tag davor, musst Du aufpassen. Es wird sich unangenehm und fremd anfühlen.
Deshalb ist es so schwierig etwas zu verändern.
Das liegt daran, dass diese unbewussten Programme so tief verankert sind.
Wenn Du einen Gedanken hast, wird sofort das Programm aktiviert. Das geht blitzschnell.
Diesem Gedanken folgt dann sofort die emotionale Reaktion im Körper.
Wenn Du einen furchterregenden Gedanken hast, fühlst Du körperlich Angst und Dein Gehirn empfängt diese Angst als Signal.
Das verstärkt die furchterregenden Gedanken, die wiederum verstärken die endokrine Reaktion (Cortisol, Adrenalin usw) und das körperliche Angstgefühl steigert sich.
Dieser Teufelskreislauf konditioniert den Körper mehr und mehr den Verstand zu dominieren.
Wenn eine Person andere Entscheidungen trifft und Veränderungen in Angriff nimmt, hat sie nicht mehr die vertrauten Gefühle.
Der Körper sagt, Du hast das 35 Jahre lang so gemacht. Jetzt willst Du aufhören Dich leidgeprüft zu fühlen, aufhören Dich schuldig zu fühlen, Du willst aufhören zu beschuldigen und Dich zu beschweren oder zu rechtfertigen oder damit aufhören, dass es Dir leid tut.
Jetzt ist der Körper in unbekanntem Terrain.
Der Körper sagt deshalb, ich will zurück in mir bekanntes Terrain.
Der Körper beeinflusst also den Verstand und sagt, verschieb das auf morgen oder Du bist wie Deine Mutter oder Du wirst Dich niemals verändern oder das ist nichts für Dich oder das fühlt sich falsch an.
Wenn Du diesen Gedanken akzeptierst, als währen er richtig, wird dieser Gedanke zur selben Entscheidung wie immer führen und das führt zum selben Verhalten wie immer und das resultiert in die selbe Erfahrung wie immer und das produziert die selben Emotionen.
Dein Körper ist in dieser Hinsicht Dein unbewusster Verstand.
Wenn Du über ein zukünftiges Problem nachdenkst, fängst Du an die Emotion von diesem zukünftigen Erlebnis zu fühlen. Der Körper unterscheidet nicht zwischen der tatsächlichen Erfahrung und der Vorstellung von diesem Erlebnis.
Die meisten Leute bekräftigen fortlaufend ihren emotionalen Zustand.
Wenn ein Zeitpunkt kommt, wo sie diese Emotionen wirklich aufgeben wollen, können sie sagen, dass sie das wirklich wollen. Aber der Körper ist dann oft stärker als der Verstand, weil die Person sich dahingehend konditioniert hat.
Der Diener ist irgendwann zum Herrscher geworden.
Wenn die Person plötzlich ins unvorhersagbares Terrain schreitet, fühlt sie sich lieber schuldig und leidgeprüft, weil sie das wenigstens vorhersagen kann.
Sich ins Unbekannte zu begeben, ist für die meisten Leute ein furchterregender Ort, weil das unbekannte keine Sicherheit bietet.
Leute sagen zu mir, ich kann meine Zukunft nicht vorhersagen, ich bin vollkommen im Unbekannten.
Dann sage ich, der beste Weg um Deine Zukunft vorherzusagen ist es diese zu kreieren. Anstatt vom Bekannten ausgehend musst Du halt vom Unbekannten ausgehen.
Welche Gedanken willst Du in Deinem Verstand aktivieren und verdrahten?
Welches Verhalten willst Du zukünftig demonstrieren.
Wenn Du die Augen schießt und Dir mental dieses Verhalten Vorstellst, erkennt das Gehirn nicht den Unterschied, zwischen Deiner Visualisierung und dem was Du tatsächlich erlebst.
Damit beginnst Du, die neurologische Software in Deinem Gehirn zu installieren, so dass es aussieht, als hätte das Erlebnis bereits statt gefunden.
Jetzt ist Dein Gehirn nicht mehr länger eine Aufzeichnung von der Vergangenheit.
Jetzt ist es eine Landkarte in die Zukunft.
Und wenn Du fortfährst das zu tun, wird die alte Software überschrieben und Du wirst möglicherweis wie eine glückliche Person agieren.
Der schwierigste Teil ist es unseren Körper emotional zu schulen, damit die Zukunft sich anfühlt wie eine aktuelle Erfahrung.
Du kannst nicht auf Deinen Erfolg warten, um Dich ermutigt zu fühlen. Du kannst nicht auf Deinen Reichtum warten um Überfluss zu empfinden. Du kannst nicht auf Deine neue Beziehung warten um Liebe zu fühlen oder darauf Dich vollständig zu fühlen.
Das ist das alte Model von Ursache und Effekt. Auf etwas zu warten, das von außerhalb zu uns kommt. Damit sich das ändert, was wir in uns fühlen.
Wenn wir uns innerlich besser fühlen, richten wir bisher unsere Aufmerksamkeit auf das was es verursacht hat. Das bedeutet, dass die meisten Leute auf einen Impuls von außen warten, damit sich etwas in ihrem Leben verändert.
Das Quantum Model von der Realität ist einen Effekt zu verursachen.
Wenn Du Überfluss fühlen kannst, fängst Du an reich zu werden.
Wenn Du Dich ermutigt fühlst, fängst Du an erfolgreich zu sein.
Wenn Du Dich vollständig fühlst, bist Du nicht mehr von materiellen Umständen abhängig.
Wenn Du Dich selbst liebst und alles im Leben liebst, fängst Du an jemanden Gleichgesinnten zu kreieren.
Jetzt verursachst Du einen Effekt.
Das ist der Unterschied zum Leben als ein Opfer.
Wenn Du sagst, ich fühle und denke so, wegen dieser Person oder dieser Sache oder dieser Erfahrung, beschuldigst Du äußere Umstände dafür, wie Du bist.
Wenn Du das umdrehst, wirst Du der Erschaffer Deiner eigenen Welt.
Dann sagst Du Dir, mein Denken und mein Fühlen ändert das Ergebnis in meinem Leben.
Das ist ein vollständig anderes Spiel und Du fängst an mehr und mehr an zu vertrauen, dass Du der Erschaffer Deiner eigenen Realität bist.
Wenn Du Dich nicht über eine Vision Deiner Zukunft definierst, dann bleiben Dir nur die Erinnerungen an die Vergangenheit und Deine Erfahrungen werden sich wiederholen.
Wenn Du morgens aufwachst und keine Version von Deiner Zukunft hast und Du triffst die selben Leute und gehst an die selben Orte und Du machst genau die gleichen Dinge zur gleichen Zeit, bist Du nicht mehr Deine eigene Persönlichkeit, die ihre eigene Realität erschafft.
Stattdessen wird Deine Persönlichkeit von dem erschaffen, die Dich umgibt.
Deine Umgebung kontrolliert dann wie Du denkst und fühlst. Das findet unbewusst statt.
Personen, Dinge, Orte und Erfahrungen bilden neurologische Netzwerke in Deinem Gehirn.
Jede Erfahrung produziert eine Emotion.
Manche Leute benutzen ihre Feinde um Ihre Sucht nach Hass rechtfertigen.
Sie benutzen Ihre Freunde, um zu bestätigen wie leidgeprüft sie sind.
Sie verwenden ihren Chef, um ihre Sucht nach kritischen Bemerkungen von anderen zu rechtfertigen.
Sie benötigen die äußere Welt um etwas zu fühlen.
Um etwas zu verändern muss man über seine Umgebung und über die äußeren Umstände hinaus wachsen.
Meditation ist dafür ein sehr gutes Werkzeug.
Wenn Du die Augen schließt, wird Dein Gehirn weniger stimuliert von der Umgebung.
Wenn Du dazu sanfte Musik hörst, oder Ohrenstöpsel verwendest, nimmst Du weniger war und trennst Dich von Deiner Umgebung.
Wenn Du Deinen Körper hinsetzen kannst und ihm sagen kannst, dass er wie ein Tier still sitzen soll.
Du sagst ihm, Du bleibst genau hier.
Ich sorge dafür, dass es Dir gut geht und wenn wir fertig sind kannst Du wieder Deine E-Mails checken usw. Aber jetzt bleibst Du hier sitzen und befolgst was ich sage.
Wenn Du das richtig machst und nichts isst, denkst, schmeckst oder hörst, bist Du im gegenwärtigen Moment verankert.
Du bemerkst dann, wenn der Körper zurück will zu seiner emotionalen Vergangenheit.
Zusammen mit Deiner Aufmerksamkeit, fließt dann auch Deine Energie weg vom gegenwärtigen Moment.
Denn darauf wo Du Deine Aufmerksamkeit fokussierst, fokussierst Du auch Deine Energie.
Wenn Du Dir dessen bewusst wirst und Du Deinen Körper zurück zwingst, in den gegenwärtigen Moment, sagt der Körper, es ist jetzt 8:00 Uhr, normalerweise steckst Du da im Feierabend verkehr und wirst wütend.
Wir sind es gewohnt, dass Du wütend wirst um diese Zeit und wir sitzen jetzt hier und tun nichts, Du bist nicht in Deinem Zeitplan.
Der Körper schaut also nach dem vorhersagbaren chemischen Zustand innerhalb des Körpers.
Wenn Dir jedes Mal bewusst wird, wenn der Körper nach diesen Emotionen giert und Du ihn zurück zwingst, in den gegenwärtigen Moment, machst Du dem Körper klar, dass er nicht länger den Verstand dominiert.
Dein Wille ist jetzt größer als das Programm.
Wenn Du das immer wieder und immer wieder machst, so wie wenn Du ein Pferd oder einen Hund trainierst, sagt der Körper irgendwann ok, ich bleib jetzt hier sitzen.
In dem Moment wo das passiert, ist der Körper nicht mehr länger der Verstand. Wenn er schlussendlich kapituliert, gibt es eine Freisetzung von Energie.
Du befreist Dich auf diese Weise selbst von den Ketten aus Emotionen, die uns in der vertrauten Vergangenheit festhalten.
Wir haben das jetzt viele tausende Male gesehen und können es mithilfe von Brainscanes nachweisen.
Die meisten Leute glauben, wenn sie einen Gedanken haben, dass dies die Wahrheit sei.
Eine der größten Realisierungen in meiner eigenen Reise war, dass ein Gedanke den ich habe, nicht bedeutet, dass das die Wahrheit ist.
Wir denken 60.000 bis 70.000 Gedanken am Tag. 90% davon sind die Selben als am Tag vohrer.
Die selben Gedanken führen zu den selben Entscheidungen. Die selben Entscheidungen führen zum gleichen Verhalten, das gleiche Verhalten kreiert die gleiche Erfahrung und die gleichen Erfahrungen produzieren die gleichen Emotionen.
Wenn Du realisierst, wie Du auf diese Weise unbewusst denkst, handelst und fühlst, wirst Du weniger unbewusst in Deinem Alltag.
Ein Gedanke kann dann nicht ungeprüft an Deinem Bewusstsein vorbei schlüpfen.
Das bedeutet sich selbst zu kennen.
Du wirst vertraut mit den alten Gedanken, Emotionen und dem Verhalten von Deinem bisherigen Selbst.
Du schickst dadurch dieses alte Selbst in die Rente und erschaffst eine neue Version von Dir selbst, in dem Du neue Gedanken aktivierst und den Körper in einen neuen emotionalen Zustand konditionierst.
Wenn Du das oft genug wiederholst, wird Dir das alles vertraut.
Es ist so wie wenn Du einen Garten anlegst.
Wenn Du einen Garten anlegst, musst Du das Unkraut beseitigen. Du musst die Pflanzen vom letzten Jahr heraus ziehen. Steine müssen entfernt werden und nahrhafter Mutterboden muss eingebracht werden.
Wir müssen also den Platz schaffen, um einen neuen Garten zu machen.
Grundlegend lernen wir am meisten über uns selbst und andere, wenn wir uns unbequem fühlen.
In dem Moment wo Du Dich in den unbequemen Zustand begibst, springt normalerweise ein unbewusstes Programm an.
Dieses Programm wird aktiviert, weil die Person nicht im gegenwärtigen Augenblick sein möchte und sich nicht Dingen bewusst werden möchte.
Wenn Du Leuten beibringst mit einem meditativen Prozess ihre Komfortzone zu verlassen, stellt sich heraus, dass sie im Alltag weniger emotional reagieren.
Sie sind nicht so abgestumpft zu glauben, dass ihre Gedanken richtig sind.
Sie bemerken, wenn Sie unbewusst werden und in altes Verhalten zurück verfallen.
Das setzt den Veränderungsprozess in Gang.
Wir müssen also verlernen bevor wir neu lernen.
Wir müssen die Gewohnheiten des alten Selbst brechen, bevor wir das neue Selbst neu erfinden.
Wir müssen sozusagen alte Verdrahtungen entfernen und alles neu verdrahten.
Wir müssen Emotionen „unerinnert“ machen, die im Körper gespeichert sind und dann den Körper rekonditionieren zu neuen Emotionen.
Also deprogrammieren und reprogrammieren.
Das ist ein zwei Schritte Prozess.
Die Gefahr dabei ist, dass Leute den ersten Schritt machen und ein Aha Erlebnissen haben und dann diese Erkenntnis nutzen um auszuweichen.
Sie sagen, ja ich habe eine chemische Disbalance in meinen Gehirn oder mein Vater war sehr dominant und ein Perfektionist. Deshalb bin ich so wie ich bin.
Sie lassen sich Dinge einfallen, um sich zu rechtfertigen. Das Aha-Erlebnis bestätigt ihre Limitierung.
Das ist fantastisch. Die sagen zu Dir, sie wollen wirklich ihre Angst überwinden.
Ich sage: Ok. Nehmen wir Deinen Exmann, stecken in in eine Zwangsjacke, umwickeln in mit Klebeband und wir schießen ihn auf den Mond.
Was machst Du jetzt?
Du musst immer noch die Veränderungen machen.
Wenn der Feind einer Person stirbt oder etwas sich im Leben verschiebt, dann finden die jemand anderen um den zu hassen.
Das ist es, wie wir als menschliche Wesen funktionieren.
Wir nehmen uns einen anderen Grund, um die gleichen Emotionen zu fühlen.
Damit bleiben 70% der Menschen im urzeitlichen Fliehe oder Kämpfe Modus stecken.
Alle Organismen in der Natur können in diesem Modus kurzzeitig Stress tolerieren.
Wenn ein Reh von einem Rudel Kojoten gejagt wird und diesen entkommen ist, fängt es wieder an zu grasen und die Sache ist vorüber.
Die Definition von Stress ist, wenn Dein Gehirn und Dein Körper nicht im Einklang sind.
Die Stressreaktion ist das, was der Körper macht um sich wieder in Einklang zu bringen.
Wenn Du die Straße hinunter fährst und Dir jemand die Vorfahrt nimmt, dann machst Du eine Vollbremsung, Du beschimpfst ihn, dann beruhigst Du Dich wieder und die Sache ist vorbei. Alles ist wieder im normalen Zustand.
Aber was ist, wenn es Dein Kollege am Arbeitsplatz neben Dir ist und Du den ganzen Tag lang diese Chemikalien (Stresshormone) aktivierst, weil dieser Kollege Deine emotionalen Knöpfe drückt.
Wenn Du Deine Stressreaktion aktivierst aber nicht mehr ausschalten kannst, bist Du auf dem Weg krank zu werden.
Kein Organismus in der Natur kann für unbegrenzte Zeit im Allarmzustand leben.
Es ist ein wissenschaftlicher Fakt, dass die Stresshormone die Gene runter regulieren und dass dies in Krankheiten resultiert, das sind Langzeitwirkungen.
Menschen können Stressreaktionen durch Gedanken hervorrufen.
Sie aktivieren Stresshormone in dem sie an Probleme denken.
Das bedeutet, das unsere Gedanken uns krank machen können.
Wenn es möglich ist, dass uns unsere Gedanken krank machen, ist die Frage, ob unsere Gedanken auch heilen können.
Die Antwort ist eindeutig Ja!
Was sind also die Emotionen die mit dem urzeitlichen Fliehe oder Kämpfe Instinkt verknüpft sind.
Wut, Agression, Feindseligkeit, Hass, Furcht, Besorgnis, Schmerzen, Leiden, Schuld, Scham, Eifersucht. All das sind von Stresshormonen hervorgerufene Emotionen.
Die Psychologie nennt das den normalen menschlichen Zustand von Bewusstsein. Ich nenne diese veränderte Zustände von Bewusstsein.
Wir tendieren dazu, uns an dramatischen Erfahrung mehr zu erinnern, weil wir im Fliehe und Kämpfe-Instinkt bereit sein wollen, wenn das Selbe wieder vorkommt.
Wenn Dein Fliehe oder Kämpfe Instinkt aktiviert ist, können 10 Dinge passieren und nur ein einziges Erlebnis davon war schlecht und Du bist nicht in der Lage, Deine Aufmerksamkeit von diesem einen Ding herunter zu nehmen.
Mit den folgenden 5 Schritten, kannst Du Dein Leben verändern.
1. Nehme Dir täglich Zeit, um Dich von Deiner hektischen Welt zu trennen. Schalte das Mobiltelefon aus. Schalten den Fernseher aus und schalte den Computer aus. Setze Deinen Körper für ein paar Minuten hin und schließe Deine Augen.
2. Atme tief durch und zentriere Dich selbst. Wenn Du die Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Augenblick fokussierst, hast Du mehr Energie für Kreativität zur Verfügung. Wenn der Verstand abschweift zur vorhersagbaren Zukunft oder zur vertrauten Vergangenheit, ist das normal. Werde Dir dessen einfach bewusst und arbeite daran, die Aufmerksamkeit zurück auf den gegenwärtigen Moment zu fokussieren. Wenn Du im gegenwärtigen Moment bist, bist Du am kreativisten.
3. Frage Dich, ob Du eine klare Vision von Deiner Wunsch-Zukunft hast, anstatt Erinnerungen an die Vergangenheit. Frage Dich: Was will ich in meinem Leben? Nehme Dir die Zeit, um diese Frage zu beantworten. Wenn Du darüber nachdenkst, veränderst Du Dein Gehirn. Wenn Du Dein Gehirn aktivierst, so dass es neue Gedanken und Gefühle projiziert, ist das der Beginn von tatsächlichen Veränderungen.
Entscheide welche Emotionen Du fühlst, wenn Du anfängst diese Zukunft zu kreieren. Trainiere Deinen Körper emotional, wie sich diese neuen Emotionen anfühlen. Höre nicht auf, bevor Du anfängst diese Emotionen zu fühlen.
4. Visualisiere in Deinem Verstand wer Du bist, wenn Du dir Augen öffnest. Die Dinge die Du machen wirst, die Entscheidungen die Du treffen wirst, die Schritte die Du machen wirst. Überprüfe dies immer und immer wieder.
5. Du kannst die Zukunft nicht erreichen, solange Du an der Biologie Deiner Vergangenheit festhältst. Entscheide, welche Gedanken Du nicht in die Zukunft bringen kannst und schreibe diese nieder.
Beispielsweise: Es ist zu hart! Ich kann das nicht! Ich werde mich niemals ändern! Ich verschiebe das auf morgen! Was ist verkehrt mit mir? Jemand anderes ist schuld!
Streiche jeden dieser Gedanken mit einem roten Stift durch und bewahre das Blatt auf.
Entscheide welche Gewohnheiten oder welches Verhalten Du ändern musst. Wie sprichst Du? Beschuldigst Du? Rechtfertigst Du? Bemitleidest Du Dich selbst? Werde Dir vollständig dieser Dinge bewusst, so dass Du nicht mehr unbewusst in dieser Hinsicht wirst.
Entscheide welche Emotionen nicht mehr zu Deiner Zukunft dazu gehören. Das bedeutet, wenn Du wohlhabend sein möchtest, kannst Du nicht das Gefühl von Mangel einsetzen. Wenn Du gesund sein möchtest, kannst Du Angst und Unsicherheit nicht verwenden. Du musst Deinen Körper zu einer neuen Gemütslage konditionieren.
Wenn Du diese 5 Punkte jeden Tag machst, erschafft Deine Persönlichkeit Deine Realität. Deine Persönlichkeit besteht aus dem was Du denkst, wie Du Dich verhältst und wie Du Dich fühlst. Wenn Du das veränderst, veränderst Du Dein Leben. Beobachte und messe, was Du bewirken kannst.
Probier es aus!
Ralf Stofer

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